Schluss mit der „Verbissenheit“!
Zähneknirschen – der medizinische Fachausdruck dafür ist Bruxismus – ein unbewusstes Verhalten, das weitreichende Folgen haben kann. Betroffene knirschen, mahlen oder pressen ihre Zähne gegeneinander – oft mit großer Kraft. Meist passiert das in der Nacht, seltener auch am Tag.
Nicht in jedem Fall führt Bruxismus zu Beschwerden. Der dabei wirkende hohe Druck kann aber die Zähne, den Zahnhalteapparat und das Kiefergelenk schädigen und darüber hinaus muskuläre Beschwerden verursachen,
die sogar Auswirkungen auf den gesamten Körper haben können. Neben der Zerstörung der natürlichen Zahnhartsubstanz kann Bruxismus auch zum Bruch von Kronen und Inlays aus Keramik und zum Versagen von Zahnimplantaten führen.
Die Symptome, die im Zusammenhang mit Zähneknirschen auftreten können, sind so vielfältig, dass Bruxismus häufig nicht als Ursache erkannt wird und die Behandlung an einem völlig falschen Punkt ansetzt. Manche „Knirscher“ haben daher eine lange Suche nach den Ursachen ihrer Probleme und nach einer wirksamen Behandlung hinter sich.
Leiden Sie an ungeklärten Zahnschmerzen, Kiefergelenksproblemen, Tinnitus oder Muskelschmerzen im Gesicht?
Bruxismus könnte die Ursache sein! Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin in der Zahnarztordination von Dr. Azzawi in 1010 Wien!
Knirsche ich mit den Zähnen?
Wie können Sie feststellen, ob Sie von nächtlichem Zähneknirschen oder Kieferpressen betroffen sind? Fragen Sie Ihren Partner, ob ihm oder ihr nächtliche Knirschgeräusche aufgefallen sind. Achten Sie darüber hinaus auf folgende Symptome:
- Abgenutzter Zahnschmelz, flache, glatt geschliffene Kauflächen der Zähne
- Rissige oder abgebrochene Zähne
- Gelockerte Zähne ohne Parodontitis
- Stark druckempfindliche Zähne
- Zahnabdrücke am Zungenrand oder auf den Innenseiten der Wangen
- Morgendliche Kopfschmerzen vor allem im Schläfenbereich
- Ohrenschmerzen oder Tinnitus
- Schmerzen in den Kiefergelenken
- Bewegungsstörungen des Kiefergelenks: Der Kiefer lässt sich nicht vollständig öffnen oder schließen
- Schmerzen und Verspannungen der Kau-, Gesichts- oder Nackenmuskulatur
Wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome bemerken, wenden Sie sich an Ihren Zahnarzt, um die Ursache zu ermitteln und eine geeignete Behandlung zum Schutz von Zähnen, Zahnhalteapparat, Gelenken und Muskulatur einzuleiten.


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Entspannung vor dem Schlafengehen: So lassen sich Zähneknirschen und Kieferpressen stoppen
Sie können auch selbst etwas tun, um das nächtliche Knirschen zu verhindern. Bei der Entstehung von Bruxismus spielen sehr häufig emotionaler Stress oder Ängste eine Rolle. Wenn wir im übertragenen Sinne die Zähne zusammenbeißen müssen, nimmt unser Kiefergelenk das oft wörtlich und verspannt sich.
Um das Auftreten von Kieferpressen und Zähneknirschen zu verhindern, sollten Sie sich daher mit den Quellen von Stress und Angst in Ihrem Leben befassen. Wiederkehrende negative Gedanken können die Ursache für nächtlichen Bruxismus sein. Denken Sie darüber nach, was Sie belastet – und wenden Sie folgende Techniken an, um sich zu entspannen:
- Wenn Sie gestresst oder belastet zu Bett gehen, nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um in einem Notizblock auf dem Nachttisch Ihre Gefühle zu notieren. Wenn Sie danach den Stift beiseite legen, lassen Sie auch Ihre negativen Gedanken los und schlafen entspannter.
- Knirschen oder Pressen sind meist völlig unbewusste Gewohnheiten. Machen Sie sich die Verspannungen in Ihrem Kiefer bewusst. Wenn Sie den Kopf auf Ihr Kissen legen, achten Sie auf Ihre Kiefer- und Gesichtsmuskulatur. Wenn sie sich verspannt, lockern und entspannen Sie sich. Dafür können Sie beispielsweise Ihren Mund mehrfach langsam öffnen und schließen, den Kiefer nach rechts und links schieben und anschließend die Innenseite des Mundes mit der Zunge massieren. Wachen Sie nachts auf, entspannen Sie Ihren Kiefer ebenfalls auf die beschriebene Weise.
- Sinnvoll kann es auch sein, Ihren Partner zu bitten, Ihnen immer dann einen Schubs zu geben, wenn sie oder er Sie nachts knirschen hört. Wiederholen Sie dann die beschriebenen Entspannungsübungen.
Auch Sport und Bewegung an der frischen Luft können zum Abbau von Stress beitragen.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass diese Maßnahmen zur psychischen und körperlichen Entspannung keinen ausreichenden Erfolg haben, sollten Sie die Möglichkeit einer Knirscherschiene in Erwägung ziehen.
Kontaktieren Sie die Praxis von Dr. Azzawi – wir beraten Sie auch zum Thema Bruxismus gern!
Diese Möglichkeiten zur Behandlung von Bruxismus gibt es
Die Bruxismus-Therapie bei Dr.Azzawi umfasst zunächst natürlich die Reparatur eventueller Schäden an der Zahnhartsubstanz. Dazu gehört:
- Versiegelung von Rissen im Zahnschmelz
- Wiederherstellung der ursprünglichen Bisshöhe durch Wiederaufbau abgeschmirgelter Zahnkronen
- Reparatur oder Ersatz defekter Restaurationen
Knirscherschiene
Für den zukünftigen Schutz der Zähne sorgt dann eine sogenannte Knirscherschiene. Das ist eine individuell für Sie angefertigte Aufbissschiene aus transparentem Kunststoff, die Sie in der Nacht tragen. Die Schiene verhindert den direkten Kontakt der Zähne von Ober- und Unterkiefer und beugt so Schäden an der Zahnhartsubstanz vor. Darüber hinaus können Knirscherschienen auch die unbewussten nächtlichen Bewegungsmuster beim Knirschen und Pressen unterbrechen.
Die Knirscherschiene ist dafür gedacht, dass Sie sie langfristig tragen. Nicht immer führen die Schienen allerdings wirklich zu einer Verringerung der Knirsch- oder Pressaktivität. Dann sind sie zwar immer noch ein sehr wirkungsvoller Schutz für die Zähne, müssen aber regelmäßig ersetzt werden, da sie der Belastung durch das Knirschen nur begrenzt standhalten können (dennoch ist es besser, die Schiene gibt nach als der Zahn!).
Biofeedback
Schienen mit Biofeedback gehen noch einen Schritt weiter: Sie machen den Träger durch Vibrationen und/oder Geräusche aufmerksam, wenn der Druck der Zähne auf die Schiene einen Schwellenwert überschreitet. In der Regel wachen Sie davon nicht auf, Ihre Muskulatur reagiert aber trotzdem auf die Signale. Dadurch wird das unerwünschte Verhalten unterbunden und die Knirsch-Dauer reduziert sich erheblich.
Botulinumtoxin
Bei hohem Leidensdruck – also etwa bei starken Schmerzen und Verspannungen – kann die Anwendung von Botulinumtoxin (Botox) die Kiefermuskulatur entspannen. Die Substanz wird so dosiert in den großen Kiefermuskel injiziert, dass das normale Kauen nicht beeinträchtigt, der Druck beim Pressen und Knirschen aber wesentlich verringert wird. Der Effekt der Behandlung hält für sechs bis acht Monate an. Während dieser Zeit bildet sich der bei „Knirschern“ oft übermäßig kräftige (hypertrophierte) Kiefermuskel zurück, so dass auch gewisse langfristige Effekte zu verzeichnen sind. Zudem kann die Behandlung mehrfach wiederholt werden.
Sie haben ein Problem mit Zähneknirschen oder -pressen?
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