Mikroskopische Wurzelbehandlung

Überlegene Präzision

Tiefkaries, Schmerzen, Zahnfraktur? Wir retten Ihren Zahn! Die Wurzelkanalbehandlung unter dem Mikroskop ermöglicht hochpräzises Arbeiten mit optimalen Erfolgschancen auch in komplexen Fällen.

In jedem Zahn befindet sich unter dem weißen Zahnschmelz und einer harten Schicht namens Dentin, ein weiches Gewebe namens Pulpa, das die sogenannten Wurzelkanäle ausfüllt. Es enthält Blutgefäße, Nerven und Bindegewebe.

Die Pulpa kann zum Entzündungsherd und zur Quelle erheblicher Schmerzen werden. Ursache ist meist ein Tiefkaries, welche die Pulpa mit Bakterien infiziert hat. In diesem Fall ist eine Wurzelbehandlung notwendig – darunter versteht man die Freilegung und Sanierung der Wurzelkanäle. Die Wurzelbehandlung macht den Schmerzen ein Ende und erhält den Zahn: Bei disziplinierter Pflege können wurzelbehandelte Zähne ihre Funktion im Gebiss ein Leben lang weiter erfüllen.

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In der Wiener Ordination von Dr. Azzawi werden Wurzelbehandlungen mit Hilfe des Operationsmikroskops durchgeführt. Dies gewährleistet eine überlegene Präzision, verbessert die Erfolgschancen der Behandlung entscheidend und gestattet uns, auch heikle Fälle professionell anzugehen.

Was ist eine Wurzelbehandlung ?

Eine Wurzelbehandlung (auch Wurzelkanalbehandlung oder endodontische Behandlung) entfernt infizierte oder anderweitig geschädigte Pulpa aus den Wurzelkanälen und verhindert so, dass Infektionen und Entzündungen auf den Kieferknochen übergreifen. Im Zuge der Behandlung wird das Innere des Zahns sorgfältig von Bakterien und Geweberesten gereinigt und desinfiziert. Folgend wird der Zahn gefüllt und bakteriendicht versiegelt. Anschließend wird der Zahn, zum Schutz, mit einer Krone oder Füllung verdeckt und ästhetisch dem Gebiss angepasst.

Schneidezähne besitzen einen Kanal, Backenzähne zwei, drei, vier, in Einzelfällen sogar fünf oder mehr Wurzelkanäle, in denen sich die Pulpa mit Blutgefäßen und Nerven befindet. Ihre wichtigste Funktion hat die Pulpa während der Entwicklung des Zahns: Hier ernährt sie Zellen, die Dentin und Zahnschmelz produzieren. Ein „ausgewachsener“ Zahn kann ohne weiteres auch ohne die Pulpa überleben.

Eine Wurzelkanalbehandlung ist etwas zeitaufwändig und kann mehr als einen Termin in Anspruch nehmen. Diese Zeit sollten Sie aber investieren – denn nur so kann Ihr Zahn dauerhaft erhalten bleiben. Die Alternative zur Wurzelbehandlung ist die Extraktion des Zahns und der Ersatz durch ein kostspieliges Implantat oder eine Brücke. Im Normalfall ist sowohl vom zahnmedizinischen als auch vom rein praktischen Standpunkt aus keine dieser Optionen dem Zahnerhalt vorzuziehen.

Was ist der Vorteil einer mikroskopischen Wurzelbehandlung ?

In der Ordination von Dr. Azzawi werden alle endodontischen Eingriffe mit dem Carl Zeiss Operationsmikroskop durchgeführt. Durch das Arbeiten unter Vergrößerung können wir Ihnen eine akkurate und damit gesteigerte Erfolgschance für jede Wurzelbehandlung garantieren.

Im Rahmen von Revisionsbehandlungen lassen sich mit Hilfe des Mikroskops auch Komplikationen vorangegangener, nicht erfolgreicher Wurzelbehandlungen adressieren: Das Arbeiten unter Vergrößerung ermöglicht beispielsweise, bislang nicht aufgefundene Wurzelkanäle zu identifizieren, Perforationen der Zahnwurzel zu reparieren oder abgebrochene Instrumente aus den Wurzelkanälen zu entfernen.

Gründe für eine Wurzelbehandlung

Eine Wurzelbehandlung ist erforderlich, wenn die Pulpa des Zahns entzündet oder infiziert ist. Das passiert meist, weil Bakterien von außen in die Pulpa eingedrungen sind, kann aber auch die Folge einer Verletzung der Pulpa ohne sichtbare äußere Zahnschäden sein.

Mögliche Anlässe für eine Wurzelbehandlung sind:

  • Tiefkaries
  • fehlerhafte (nicht bakteriendichte) Krone
  • Zahnfraktur mit sichtbaren Rissen des Zahns, meist durch Unfälle, mitunter aber auch durch Zähneknirschen verursacht
  • Zahntrauma ohne sichtbare Risse z.B. durch viele vorangegangene Zahnbehandlungen
  • Komplikationen einer vorangegangenen Wurzelbehandlung

Wenn eine Entzündung oder Infektion der Pulpa unbehandelt bleibt, führt dies in der Regel dazu, dass die Entzündung durch die Zahnwurzelspitze auf den Kieferknochen und auf das umgebende Weichgewebe übergreift. Es entsteht ein eitriger, sehr schmerzhafter Abszess. Bricht der Abszess bis zur Oberfläche des Zahnfleischs durch, spricht man auch von einer Fistel.

Vollnarkose als Option bei größeren Eingriffen und vermehrtes Angstgefühl

Wenn kleine Patienten auf dem Zahnarztstuhl durch nichts zur Kooperation zu bewegen sind – oder wenn ein Eingriff bevorsteht, der langwieriger und umfassender ist, als man einem Kind zumuten kann, macht eine Narkose die notwendigen Behandlungen möglich. Dabei ist es wichtig, dass die Anästhesierung besonders schonend durchgeführt und kindesgerecht vorbereitet wird.

Woher weiß ich, ob ich eine Wurzelbehandlung benötige?

Diese Symptome weisen darauf hin, dass möglicherweise eine Wurzelbehandlung notwendig ist:

  • dauerhafte Zahnschmerzen
  • an- und abflauende Zahnschmerzen
  • starke Schmerzen beim Kauen oder Beißen
  • anhaltende Empfindlichkeit des Zahns gegenüber Hitze oder Kälte
  • ein abgebrochener oder rissiger Zahn
  • schmerzhaftes, druckempfindlich und geschwollenes Zahnfleisch
  • Eiterpickel am Zahnfleisch
Vorzüge der Wurzelbehandlung

Dank moderner Technik und effektiver Anästhesie Methoden läuft eine Wurzelbehandlung schmerzfrei ab. Im Gegensatz zur Zahnextraktion sind auch im Anschluss an die Behandlung kaum Schmerzen zu erwarten und die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen in der Genesungsphase ist sehr gering.

Eine Wurzelbehandlung erhält Ihren natürlichen Zahn – in vielen Fällen lebenslang. Dies ist aus mehreren Gründen einem Implantat oder einer Brücke vorzuziehen.

  • Für eine Brücke muss immer auch gesunde Zahnsubstanz der beiden Trägerzähne geopfert werden. Auf lange Sicht kann es außerdem zu Knochenabbau durch den fehlenden Kaudruck im Bereich der Zahnlücke kommen.
  • Implantate verhindern zwar einen Knochenabbau und erfordern kein Schleifen der Nachbarzähne, doch das Kaugefühl mit dem Implantat ist nicht wie mit dem natürlichen Zahn.

Auch bei einem wurzelbehandelten Zahn geben Druckrezeptoren rund um die Zahnwurzel nämlich wichtige Informationen über den Kaudruck weiter, die bei einem Implantat fehlen. Dadurch können Sie mit Implantaten den Kaudruck weniger gut dosieren und gegenüberliegende Zähne können geschädigt werden.

Selbstverständlich sind Implantate eine unschätzbar wertvolle Möglichkeit, verlorene Zähne praktisch voll funktional zu ersetzen. Trotzdem schöpfen wir alle Möglichkeiten zur Zahnerhaltung aus.

Ablauf einer Wurzelbehandlung

Vor der Behandlung wird in der Regel ein Röntgen aufgenommen, anhand derer wir Anzahl und Verlauf der Wurzelkanäle beurteilen können.

Jede Wurzelkanalbehandlung erfolgt unter Lokalanästhesie. Eine Gummimembran (Kofferdam) wird im Mund aufgespannt, um den zu behandelnden Zahn von der Mundhöhle zu isolieren.

Bei Backenzähnen verschafft sich Dr. Azzawi durch die Kaufläche Zugang zur Pulpa Kammer des Zahns, bei Frontzähnen durch die Zahnrückseite. Alle folgenden Behandlungsschritte werden unter dem Mikroskop durchgeführt, dessen Objektiv oberhalb Ihres Mundes positioniert wird.

Die Eingänge der Wurzelkanäle werden lokalisiert und die Kanäle werden mit kleinen, biegsamen Feilen aufbereitet. Die Feilen werden durch behutsames Auf- und Abbewegen und/oder durch rotierende Bewegungen vorsichtig in die Kanäle geschoben, wobei sie alles Weichgewebe entfernen und die Kanalwände behutsam glätten und die Kanäle in eine konische, d.h. oben etwas erweiterte und sich nach unten verengende Form bringen. Je nachdem, wie viele Wurzelkanäle vorhanden sind, kann dieser Teil der Behandlung relativ langwierig sein. Deshalb ist es mitunter notwendig, die Kanalaufarbeitung auf zwei Termine zu verteilen. Entscheiden wir uns dafür, wird die Pulpa Kammer bis zum nachfolgenden Termin mit einer provisorischen Füllung verschlossen.

Das mechanisch aufbereitete Kanalsystem wird im nächsten Schritt mit verschiedenen Spüllösungen behandelt, die Gewebe- und Dentin Reste aus den Kanälen gespült und alles keimfrei und sauber gemacht. Ist die Spülung abgeschlossen, werden die Kanalwände getrocknet, chemisch aufgeraut, mit einem Stift aus Guttapercha, einem kautschukähnlichen Material gefüllt und mit einer fließfähigen Füllpaste bakteriendicht versiegelt.

Abschließend wird der Zugang zur Pulpa Kammer mit einer Kunststofffüllung wieder verschlossen. Mit weiteren Rekonstruktionsmaßnahmen, wie etwa der Anfertigung einer Keramikkrone, warten wir in der Regel einige Wochen und schützen den Zahn währenddessen mit einer provisorischen Füllung oder Krone. Folgen in der Zeit keine unangenehmen Beschwerden an dem Zahn, können wir von einer erfolgreich beendeten Wurzelbehandlung ausgehen.

Treten Schmerzen bei einer Wurzelbehandlung auf?

Da die Patienten anästhesiert werden, ist eine Wurzelkanalbehandlung nicht schmerzhafter als ein sonstig medizinischer Eingriff wie etwa das Entfernen von Karies. Während der Behandlung spüren Sie minimal etwas Druck aber keine Schmerzen. Nach der Behandlung und sobald die Anästhesie nachlässt, ist der behandelte Zahn im Allgemeinen etwas empfindlich oder taub und kann in einigen Fällen noch einige Tage lang leichte Schmerzen verursachen.

Kann ich zur Schule oder arbeiten gehen, nachdem ich eine Wurzelbehandlung erhalte?

Obwohl der behandelte Bereich durch die Anästhesie nach dem Eingriff noch 2 bis 4 Stunden lang taub sein wird, können die meisten Patienten direkt nach einer Wurzelbehandlung zur Schule zurückkehren oder arbeiten. Es wird jedoch davon abgeraten zu essen, bis die Taubheit vollständig verschwunden ist – Sie könnten sich sonst versehentlich auf die Lippe beißen.

Andere endodontische Wurzelbehandlungen

In vielen Fällen hält ein wurzelbehandelter Zahn ein Leben lang.

Aber: Gerade beim Arbeiten ohne Mikroskop kann es durchaus auch vorkommen, dass ein ganzer Wurzelkanal oder ein Abzweig von einem Wurzelkanal übersehen und nicht aufgearbeitet wurde. Manchmal ist es auch nicht gelungen, alle Wurzelkanäle vollständig zu reinigen und zu sterilisieren – beispielsweise, weil ein Kanal gekrümmt ist oder extreme Engstellen aufweist. In solchen Fällen kann die bakterielle Infektion nach der Wurzelbehandlung wieder aufflammen und es kann erneut zu einer Entzündung im Bereich der Zahnwurzel kommen.

Zahnarzt praxis

In solchen Fällen gibt es zwei Möglichkeiten: 1. die Revisionsbehandlung – eine Wiederholung der Wurzelbehandung und 2. die Wurzelspitzenresektion (Apikoektomie)

Beide Behandlungen werden in Dr. Azzawis Praxis ebenfalls unter dem Operationsmikroskop durchgeführt.

  1. Endodontische Revision: Der Zahnarzt öffnet Ihren Zahn erneut und entfernt die Füllmaterialien, die während des ersten Eingriffs in die Wurzelkanäle eingebracht wurden. Es schließt sich eine sorgfältige Untersuchung des Zahns an, bei der nach zusätzlichen, unaufgearbeiteten Kanälen und neuen Infektionsherden gesucht wird. Der Zahnarzt entfernt dann alle Infektionen, reinigt und präpariert die Kanäle noch einmal besonders sorgfältig und platziert neue Füllmaterialien. Die Öffnung wird dann mit einer temporären Füllung verschlossen. Bleibt der Zahn über mehrere Wochen beschwerdefrei, können wir davon ausgehen, dass die Revisionsbehandlung erfolgreich war. Dann wird als neue dauerhafte Rekonstruktion eine Krone oder andere Restauration angefertigt.
  2. Wurzelspitzenresektion: Es gibt eine Reihe von chirurgischen Eingriffen, die durchgeführt werden können, um einen Zahn zu retten. Bei diesen Eingriffen verschafft sich der Zahnarzt von außen Zugriff auf die Zahnwurzel – also durch ein kleines „Fenster“ im Zahnfleisch und Kieferknochen statt durch die Zahnkrone. Der häufigste Eingriff dieser Art ist die Wurzelspitzen- oder Wurzelendresektion. Sie kann notwendig werden, wenn nach einer Wurzelkanalbehandlung erneut eine Entzündung oder Infektion im knöchernen Bereich rund um die Spitze der Zahnwurzel auftritt.Bei einer Wurzelspitzenresektion wird infiziertes Gewebe rund um die Zahnwurzel entfernt und die äußerste Spitze der Zahnwurzel amputiert. Wenn nötig, wird dabei auch die nun von außen gut zugängliche Füllung der Wurzelkanäle erneuert. Sie müssen sich keine Sorgen um eine Operation machen, wenn Ihr Zahnarzt diese zusätzliche Maßnahme verschreibt. Fortgeschrittene Technologien wie digitale Bildgebung und Operationsmikroskope ermöglichen eine schnelle, komfortable und erfolgreiche Durchführung dieser Verfahren.

Was kostet eine mikroskopische Wurzelbehandlung?

Die Kosten einer Wurzelkanalbehandlung variieren, je nachdem wie komplex das Problem ist und welcher Zahn betroffen ist. Backenzähne fordern einen komplizierteren Eingriff, daher fällt hier in der Regel auch ein höheres Honorar an. Die meisten Zahnversicherungen bieten eine gewisse Deckung für die Wurzelbehandlung.

Im Allgemeinen sind die endodontische Wurzelbehandlung und Wiederherstellung des natürlichen Zahns kostengünstiger als die Alternative, den Zahn extrahieren zu lassen. Ein extrahierter Zahn muss durch ein Implantat oder einer Brücke ersetzt werden, um die Kaufunktion wiederherzustellen und zu verhindern, dass sich benachbarte Zähne verschieben. Diese Verfahren kosten tendenziell mehr als eine endodontische Behandlung.

Klinische Fälle / Beispiele für Veneers:

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